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Zwei
Steirer auf den Spuren eines alten
Mythos...
Zwei
Studenten suchten das letzte Abenteuer -
und sie fanden es: mit einer nur 5 Meter
langen "Nuss-Schale" auf den Spuren
Odysseus von Rijeka nach Athen zu den
Olympischen Spielen.
Erfahrene Segler
stempelten dieses Vorhaben als
unmöglich ab und schenkten
Gelächter, Hafenkapitäne trauten
ihren Augen nicht und wollten sogar die
Weiterreise verhindern!
Und zu Recht:
die zwei Segelneulinge Martin Florian und
Justinus Wagner rechneten nicht mit den
Gefahren des Meeres mit diesem kleinen,
nicht kentersicheren Boot. Zudem mussten
nicht nur die Hürden der
Meeresgefahren wie Unwetter, meterhohe
Wellen, Untiefen, etc. überwunden
werden, sondern es mussten Länder
befahren werden die bis heute als
undurchquerbar gelten: Albanien mit seiner
Seepiraterie! Aber sie haben es geschafft!
Das Ziel Athen wurde trotz
Motorausfälle während
Unwetterlagen, trotz hilfloses Treiben auf
See, trotz Nachtfahrten-Pannen, trotz
Windstärken nur für
seetüchtige Großboote, trotz
nächtlichen Motorreparaturen, trotz
albanisch-bürokratischen
Schwierigkeiten, trotz nächtlichen
Küstenwachenkontrollen und trotz all
den körperlichen und psychischen
Belastungen erreicht! Gerade noch
rechtzeitig zu den Festlichkeiten der
Olympischen Spiele.
Die
Rückfahrt wurde dann noch schwieriger
als gedacht; tägliche Windböen
bis Windstärke 8 ließen die
beiden Abenteurer ein Spielball der Wellen
werden. Oft waren sie gezwungen, wie einst
Odysseus, auf kleinen Inseln einen
sicheren Hafen zu suchen und abzuwarten.
Die Zeit drängte, mußten sie
doch rechtzeitig zum Studium wieder zu
Hause sein. Wie Aussätzige, dem
Wetter hilflos ausgesetzt, wurde die
Situation zur Nervensache...
Insgesamt wurden
in 50 Seetagen über 1200 Seemeilen
(über 2200 km) zurückgelegt!
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