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Um die Welt in 80 Tagen

Réunion

Odyssee

Um die Welt in 80 Tagen

Ein Märchen wird zum Abenteuer...

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Große Mauer bei Sonnenuntergang (CHINA)

Dallas im Sonnenaufgang (USA)

Las Vegas bei Nacht (USA)

Movie Ranch bei Santa Fee (USA)

Traumhafte Landschaftsbilder um Dali (CHINA)

Verbotene Stadt in Peking (CHINA)

Chinesischer Markt in Dali (CHINA)

Mit dem Bus quer durch die USA

Nomadenkind in der Wüste Gobi (MONGOLEI)

Wüste Gobi (MONGOLEI)

Pferdeskelett in der Wüste Gobi (MONGOLEI)

Der Rote Platz in Moskau (RUSSLAND)

auf der chin. Mauer bei Sonnenuntergang (CHINA)

Einladung im Ger zum mongol. Vodka (MONGOLEI)

Teezeremonie im Teehaus (CHINA)

unser Zelt auf der chin. Mauer (CHINA)

"Schlachtplattenfestessen" (gefüllte Ziegeneingeweide) (MONGOLEI)

Ankunft nach genau 80 Tagen an einem Würstelstand in Graz...

Eine Idee nach dem bekannten Roman "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne. Von uns realisiert in diesem Jahrhundert.

Jetzt könnte man sagen, daß es heute in unserer modernisierten Welt lange nicht mehr so abenteuerlich und gefährlich wie zur Zeit Jules Vernes ist. Natürlich gibt es Flugzeuge, Reiseversicherungen und vieles mehr... Aber bedenken Sie: unsere Welt zur jetzigen Zeit ist mit zahlreichen anderen Begebenheiten konfrontiert wie Naturkatastrophen, zwischenstaatlichen Konflikten, kulturellen Barrieren, tropischen Krankheiten, anderen Staatsformen und noch vieles mehr!

Eine wahres Abenteuer, eine echte Herausforderung...

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, daß wir den Roman "In 80 Tagen um die Welt" so getreu wie nur möglich realisieren, seit damals hat sich unsere Welt jedoch rapide verändert; sie ist zwar geschrumpft, aber oft scheinen Grenzen unüberwindbar geworden zu sein.

Der mediale Erfolg unseres Abenteuers überraschte selbst uns...

Reiseroute

Reisebericht:

Um die Welt in 80 Tagen - ein zeitloses Abenteuer. 3 Steirer auf den Spuren eines alten Mythos.

Juli 2001 - Graz ist heiß und stickig. Wer nicht im Urlaub ist arbeitet, insbesondere die Studenten, die sich ihr Taschengeld für das Studienjahr mit Sommerjobs verdienen. Davon völlig unberührt geben sich hingegen 3 ihrer Studienkollegen - und gehen auf Weltreise:

Der Kindheitstraum "In 80 Tagen um die Welt" bedurfte keiner Generalstabsplanung, die Sache war schnell vorbereitet - eine Weltkarte, eine Kreditkarte, Impfungen und ein Taschenmesser. Das sei dann auch schon alles was man braucht. Und eine Portion Mut - denn was vielleicht wie ein Spaziergang aussieht, ist in Wirklichkeit eine Reise voll mit Abenteuern und Gefahren. Was als Schnapsidee begann wurde plötzlich Wirklichkeit.

Von Graz aus ging es am 1. Juli mit dem Zug nach Hamburg, dann weiter nach New York. Eigentlich wollten wir ohne Flugzeug auskommen und mit dem Schiff über den Atlantik fahren. Das war aber zeitlich nicht möglich und hätte nur Probleme bei der Einreise in die USA gebracht. Ab New York ging es über eine beschwerliche Reise mit dem Bus quer durch die USA. Weiter nach China - zu den faszinierenden Tempeln der Shaolin, in die Hauptstadt Peking und die Verbotene Stadt. Nach Indien kamen wir nicht weiter - einmal schwemmte uns ein Monsun vor der Nase die Straße weg, dann war es aus politischen Gründen nicht möglich, über Birma nach Indien einzureisen. So entschlossen wir uns nördlich über die Mongolei durchzuschlagen.

Im Vergleich zu China war die Mongolei spannend - die Wüste Gobi mit all ihren Gefahren und herrlichen Landschaftskontrasten war wohl der Höhepunkt der Reise. Die Zeit drängte, weiter dann zum unangenehmsten Teil der Reise - mit der Transsibirischen Eisenbahn in 4 unvorstellbar langen Tagen und Nächten nach Moskau. Wie man das überlebt? Der Speisewagen war die Rettung. Der ganze Zug ein einziger Schwarzmarkt: bestochene Zöllner, und das Zugpersonal sah weg, während die mitreisenden Mongolen ihre Geschäfte zum Teil im Zug oder direkt auf die Bahnsteige hinaus betrieben.

In Moskau kam dann die böse Überraschung. Eine gewöhnliche Polizeikontrolle endete damit, daß unsere Ausrüstung, Kreditkarten, Geld, Reisepässe in den Händen der korrupten Polizisten landete. Nach Stunden im Polizeiquartier bekamen wir unsere Sachen zurück - bis auf das Geld, eine Kreditkarte und die Taschenmesser!

Über Helsinki nach Deutschland, mit dem Zug nach Berlin, dann nach Prag und Iglau, Wien und dann (endlich wieder) Graz. Und vorbei waren da auch schon die 80 Tage.

Eine Wette hätten wir gewonnen, denn nach genau 80 Tagen (!) kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt, einem Würstelstand in Graz (siehe Photo), zurück; jedenfalls ging ein Traum in Erfüllung!

Und das nächste Buch von Jules Verne wartet schon auf seine Umsetzung: "Eine Reise zum Mittelpunkt der Erde"... aber das ist wohl eine andere Geschichte!

Mehr beeindruckende Bilder sind in der live Diashow auf einer 5m breiten Großbildleinwand zu erleben!

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